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Pipeline Technology Conference 2010 - Abschlussmitteilung |
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03.05.2010 |
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Engpässe in der europäischen Gasversorgung – Nord Stream alleine wird nicht reichen
Mit dem Anfang April gestarteten Baubeginn der Nord Stream Pipeline zwischen Russland und Deutschland sind alle Zweifel am Zustandekommen des technisch anspruchsvollen Projektes endgültig beseitigt. Dr Werner Rott, stellvertretender technischer Direktor der Nord Stream, wies in seinem Vortrag auf der 5. Pipeline Technology Conference in Hannover darauf hin, dass die Nord Stream mit einer Transportkapazität von 55 Mrd. m³ Erdgas pro Jahr zwar etwa 50 Kohlekraftwerke mittlerer Größe ersetzen kann, bis 2030 aber nur ein Viertel der dann erwarteten Gasversorgungslücke für Europa decken wird. Die dann noch nicht gedeckten 149 Mrd. m³/Jahr müssen anderweitig beschafft werden.
Weitere Projekte zum Transport von Erdgas aus Zentralasien (z.B.
Nabucco, South Stream) und auch aus Nordafrika (z.B. Galsi) sind
zwingend erforderlich. Auch der Zukauf von Flüssigerdgas (LNG) wird
weiter an Bedeutung gewinnen. Das von E.ON Ruhrgas im Rahmen der
Konferenz vorgestellte „Offshore LNG Toscana Project“ kann dabei eine
interessante Alternative zu bestehenden Regasifikations-Terminals an
Land sein.
Neben der Darstellung aktueller Großprojekte standen auf der 5.
Pipeline Technology Conference im Rahmen der HANNOVER MESSE erneut die
Diskussion neuester Technologien in den Bereichen Bau, Betrieb und
Instandsetzung von Erdöl-, Erdgas- und Wasserpipelines im Vordergrund.
Der traditionell große Ausländeranteil von mehr als 50% der 200
gemeldeten Teilnehmer konnte auch in 2010 gehalten werden.
Die kommende Pipeline Technology Conference wird im Zeitraum 4.-6.
April 2011 stattfinden. Themenvorschläge für Vorträge können bereits
eingeschickt werden.
Das durchgeführte Programm und weitere Informationen finden Sie im Konferenzprogramm (2.38 Mb) oder unter
www.ptc2010.com .
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